am 03.9.09 schrieb die Norddeutsche:
Von Peter Leßmann
Kreis Wesermarsch. Es wird sicherlich keine leichte Serie, vor der die Handball-Männer der HSG Stedingen in der Kreisoberliga stehen. Nach dem Abstieg aus der Landesliga und dem Verlust einiger Spieler baut Stedingens Coach Rolf Dierks weiter auf ein verjüngtes Team. Sein Ziel ist es, den Klassenerhalt zu sichern und den Blick in der Tabelle dann weiter nach oben zu richten. "Mit der unteren Tabellenhälfte wollen wir nichts zu tun haben. Das kostet nur Nerven" so Rolf Dierks, dessen Team auf dem eigenen Turnier am Wochenende einen guten Eindruck hinterließ und sich am Ende knapp durchsetzte. Dabei wurde auch dem Landesligisten HSG Leseum/St.Magnus ein Remis abgetrotzt. Ein Erkenntnis des Turniers war aber auch, dass gerade die Abwehrmitte teilweise recht löchrig war.
Ein weiteres Übelkonnten die Stedinger auch nicht ablegen: Sie vergeben einfach zu viele Chancen. Anstatt einfache Tore zu mache, versuchen sie immer wieder spektakulär und schön zu treffen. "Ich habe eine unheimlich junge Truppe, die zugegebenermaßen aber auch schon über einige Jahre eingespielt ist. Leider ist sie aber auch manchmal zu verspielt und in der Torausbeute nicht immer effektiv genug. "Daran müssen wir noch arbeiten" so Rolf Dierks, der vier Torhüter im Kader hat und damit vor der Qual der Wahl steht. Das Auftaktspiel am Wochenende in Rotenburg könnte bereits Aufschluss darüber geben, wohin der Weg geht. In der Liga kommt es zudem zu interessanten Vergleichen mit den Landesliga-Absteigern SG Oslebshausen und Aufsteiger VSK Osterholz-Scharmbeck.
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