HSG Stedingen

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Start Pressespiegel Herren 1 - Landesliga

Herren 1 - Landesliga

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am 18.5.09 schrieb die Norddeutsche:

Gegen Torfabrik gut mitgehalten Stedingen ist dicht vor Paukenschlag

Von Olaf Kowalzik

Kreis Wesermarsch. Um ein Haar hätte die HSG Stedingen dem Spitzenreiter TuS Komet Arsten die vorgezogene Abschlussfahrt nach Mallorca verdorben. Zehn Stunden bevor die Landesliga-Handballer aus dem Bremer Süden in den Flieger kletterten, mussten sie sich mit dem 31:29 (14:13)-Heimsieg über den Klub aus der Wesermarsch gewaltig strecken.

"Wir sind noch einmal mit einem blauen Augen davon gekommen", atmete der Arster Trainer Marc Winter nach dem Abpfiff tief durch. "Meine Mannschaft war überhaupt nicht in Tritt gekommen." Nur wenige Meter von ihm entfernt freute sich dagegen der HSG-Trainer Rolf Dierks über die Klasseleistung des Schlusslichts: "Bei uns hatte diesmal alles geklappt", bilanzierte er hochzufrieden.

Dass es trotzdem nicht zur ganz großen Überraschung reichte, ja den Gästen in den finalen 30 Sekunden sogar der Lohn für ihre starke Vorstellung nicht ausgezahlt wurde, das juckte sie direkt vor ihrer Saisonabschlussfeier nicht im Geringsten. "Wir haben am oberen Limit gespielt. Am Ende hatte uns eben Arsten die zwei, drei Routiniers voraus, die uns fehlen. Mit denen wäre unsere Saison sicherlich anders verlaufen", glaubt Dierks. Gegen die Torfabrik der Liga (34 Tore im Schnitt) lief die Stedinger Deckung aber auch so zur Hochform auf. Der Arster Goalgetter Dennis Busch kam nur zu fünf Toren, außerdem zeigten Lars Hüwel und Kevin Krüger zwischen den Pfosten ansprechende Leistungen. Als Dritter im Bunde stand Sascha Kranz zum ersten Mal nach einer sechsmonatigen Verletzungspause wieder zwischen den HSG-Pfosten.

Dennoch sah es beim 10:14 danach aus, als wenn der HSG die Felle schneller davon schwimmen würden als es ihr lieb war. Rolf Dierks mahnte sein Team jedoch in einer Auszeit zur Ruhe - und das hielt sich diesmal auch daran. Marcel Tytus wurde am Kreis immer wieder herrlich frei gespielt, im Rückraum wurde geschickt gekreuzt und auf den Außenpositionen liefen Roman Prieb, Igor Gensa und auch Marc Krüger ihre brandgefährlichen Tempogegenstöße. Gut 90 Sekunden vor Schluss gelang Marc Krüger per zweiter Welle wieder einmal der Anschlusstreffer (29:30), eine halbe Minute vor Ultimo machte Arsten aber schließlich per berechtigtem Siebenmeter alles klar.

 



 

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