HSG Stedingen mit Brachialgewalt zum Erfolg: Nach 30:26 gegen Findorff auf Rang zehn
VON OLAF KOWALZIK Kreis Wesermarsch.Am Ende half den Landesliga-Handballern der HSG Stedingen die Brachialgewalt: Der Gastgeber aus der Wesermarsch spielte das Leder gegen die SG Findorff konsequent und druckvoll von linksaußen immer wieder nach halbrechts durch, wo Linkshänder Paul-Philipp Lapsien dreimal hintereinander den Dampfhammer auspackte. Damit hatte das Stedinger Halali gegen die Findorffer Füchse,so deren Vereinsbeiname, mit dem 30:26(16:13)-Heimsieg ein gutes Ende gefunden. Vor allem aber ist der Neuling damit an den punktgleichen Bremern vorbei um zwei Plätze auf den zehnten Rang geklettert. Sein Vormarsch ins Tabellenmittelfeld hält damit weiter an....
"Trotzdem war es eine ganz schwache Leistung von uns", wollte HSG-Spielertrainer Bastian Friese selbst im Freudentaumel nicht gleich alles beschönigen. Dafür hatte sich seine Mannschaft allein schon in der Deckung zu viele Schwächen erlaubt, zu selten miteinander kommuniziert und schon gar nicht miteinander gearbeitet. Vorne verstrickte sich der Aufsteiger wiederum zu oft in Einzelaktionen. Kein Wunder also, dass Bastian Friese während der Partie die Losung ausgab,dass sich jeder seiner Spieler in der 5:1-Abwehr nur noch ausschließlich um seinen direkten Gegenspieler kümmersollte. Es reichte gegen den Tabellenachten, wozu sicherlich auch der endlich wieder einmal verheißungsvolle Auftakt beigetrage hatte. Für den hatten der starke Kreisläuf Roman Prieb (2) sowie Nicolas Nolte und Sönke Dierks mit dem 4:0-Vorsprung gesorgt (4.). Doch selbst das 11:6 (Patrick Tytus/16.) und das 19:14 (Roman Prieb) brachten dem Gastgeber nicht die nötige Sicherheit - die Findorffer holten stets wieder auf Wie beim 26:25 (53.), als Bastian Friese sein Team nur noch stur durchstoßen ließ und damit die erfolgreiche Option zog. Olaf Buermann und der "dreifache Lapsien" nutzten das zur Entscheidung.
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