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Im Bremer Norden fliegt der Handball wieder

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die Norddeutsche schrieb am 9.8.2011
 
von Olaf Kowalzik.

Grambke·Kreis Wesermarsch. Im Bremer Norden fliegt der Handball wieder. "Endlich", dürften sich die Spieler des Oberligisten SV Grambke-Oslebshausen und des Landesliga-Aufsteigers HSG Stedingen gesagt haben. Im gemeinsamen Test setzte sich der Favorit aus Grambke-Oslebshausen erwartungsgemäß mit 40:32 (21:17) gegen den Klub aus der Wesermarsch durch.

Ein Ergebnis, das beide Seiten zufrieden stimmt, auch wenn Grambkes Trainer Gerd Anton sich mit seinem Statement deutlich zurückhielt: "Wir befinden uns in der Vorbereitungsphase, da ist natürlich vieles noch nicht aussagekräftig", erklärt er, der mit den verhinderten Steven von Salzen-Frick, Nils Zittlosen, Sebastian Ruhe, Marc Krüger oder auch Malo Rosemeier auf eine Reihe von wichtigen Spielern verzichten musste. "Letztendlich ist das aber immer noch besser als viele Runden

durch die Halle zu laufen", betont Anton.

Bastian Friese sucht dagegen zurzeit nach dem richtigen Mann für seine zentrale Abwehrposition in der neuen offensiven Deckung. "Bis zur Pause hat das gut geklappt, aber danach hat sich der SVGO besser auf unsere Abwehr eingestellt", konstatierte er. Immerhin: Paul-Philipp Lapsien hatte auf der Hinten-Mitte-Position einen ansprechenden Eindruck hinterlassen, allerdings wirkte er dort noch einen Tick zu statisch. Bis zum Saisonstart hat der Klub aus der Wesermarsch aber noch reichlich Zeit auf der Suche nach einer passenden Alternative. Abgesehen davon gingen beide Seiten ein hohes Tempo, was in dieser Phase der Vorbereitung freilich auch für einige verzeihliche Fehler sorgte.

Das Spiel selbst entschied sich direkt nach dem Seitenwechsel, als die Gäste im eingewechselten Grambker Torsteher André Franke mehrfach ihren Meister fanden und in der Deckung gegen die durchsetzungsfreudigen Grambker nicht das richtige Mittel zum Stoppen parat hatten. Der SVGO setzte sich nach dem Anschlusstreffer von Nicolas Nolte zum 21:24 durch Gaalt Henschel (2/1) sowie den Brüdern Bengt und Ties Kohrt auf 28:21 ab und hatte seinen finalen Acht-Tore-Vorsprung schon beim 30:22 durch Bengt Kohrt herausgeworfen. Die meisten Tore für den SVGO erzielten Bengt (10/1) und Thies Kohrt (6) sowie Gaalt Henschel (5/2), bei der HSG Stedingen trafen Bastian Friese (9/6), Paul-Philipp Lapsien (9) und Patrick Tytus (4) am meisten ins Schwarze.



 

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