Trotz 15:22-Niederlage bei der SG Dollern stimmt aber die Moral
VON OLAF SCHNELL Kreis Wesermarsch.
Der Handball-Kreisoberligist HSG Stedingen kommt einfach nicht richtig auf Kurs. Nach der 22:25-Heimniederlage gegen die SGO Bremen kassierten nun die Dierks-Mannen beim Tabellennachbarn SG Dollern eine 15:22-Niederlage. Erst vier Punkte (ein Sieg, zwei Unentschieden) konnten die Stedinger bisher einfahren. Nun wird es Zeit, dass bald mal wieder ein Erfolgserlebnis bejubelt wird. Ohne Igor Gensa und Yener Türkcan (beide privat verhindert) kamen die Gäste nach der zweistündigen Anfahrt überhaupt nicht aus den Startlöchern. "Das hatte ich fast befürchtet", meinte HSG-Trainer Ralf Dierks. Zur Halbzeit lag Stedingen so bereits mit 5:14 zurück, weil man keinen Biss zeigte. In der Abwehr fehlte die Aggressivität, vorne agierte die HSG nur mit einfachen Würfen. Nach dem Wechsel, die HSG-Spieler waren "in der Kabine wütend über sich selbst" (Dierks), waren sie beim 15:19 wieder stark im Geschäft, vergaben aber hiernach glasklare Chancen. Die Moral stimmte beim Verlierer, wäre da nicht die verschlafene erste Halbzeit gewesen. HSG Stedingen: Kranz, Krüger; Behrens (1), Dodt (7/4), Nolte (2), Prieb (1), Tack (1), Tytus (2), Hagestedt (1), Döhle.
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