Kreise Wesermarsch (pim). Die ärgerliche 22:23 (8:10)-Niederlage gegen Aufsteiger TSV Morsum haben sich die Kreisoberliga- Handballer der HSG Stedingen selbst zuzuschreiben. Im ersten Durchgang erlaubten sie sich einfach zu viele Fehler in der Abwehr. Das schien sich im zweiten Durchgang zu bessern, und auch der An agierte nach der Pausenansprache von Coach Rolf Dierks effektiver. So machte die HSG aus dem 8:11 mit Treffern von Igor Gensa, Patrick Tytus, Jannis Behrens und Roman Prieb innerhalb von nur drei Minuten eine 12:11-Führung und alles schien sich zum Guten zu wenden. Die Steigerung war aber nicht Dauer, denn schon weitere fünf Minuten später lagen die Gäste wieder mit 15:13 vorn.
„Wir sind selbst schuld an der Niederlage, wenn wir unsere Chancen nicht nutzen. Das ist ärgerlich, zur Zeit aber wohl nicht zu ändern" , lautete die ernüchternde Bilanz von Dierks. Sein Team versagte allein bei 29 Wurfversuchen, mindestens zehnmal davon frei vor dem gegnerischen Torwart. Zudem erzielten die Gäste selbst in Unterzahl Treffer und schockten die Stedinger damit mehrmals. Trotzdem blieb es bis zum Ende spannend, doch die immer wieder vorhandenen Ausgleichschancen wurden zum Teil kläglich vergeben.
HSG Stedingen: Kranz, Heinemann; Behrens (2), Dodt (4), Gensa (6/2), Hagestedt (1), Nolte (2), Prieb (3), Tytus (4), Döhle, Türkcan, Reiners.
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