HSG Stedingen

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Rumpfteam der HSG Stedingen unterliegt Sottrum mit 31:32

Von Peter Leßmann Kreis Wesermarsch.

Am Ende fehlte dem Schlusslicht nur ein bisschen Glück und die nötige Konzentration, um den dritten Sieg in dieser Serie gegen den TV Sottrum zu landen: Die Landesliga-Handballer der HSG Stedingen unterlagen denkbar knapp mit 31:32 (16:15). Insgesamt boten die Dierks- Schützlinge aber eine ansprechende Leistung und traten wahrlich nicht wie ein sicher scheinender Absteiger auf. Personell waren die Stedinger einmal mehr stark strapaziert und traten nur mit einem Wechselspieler an. Zunächst gaben die Gäste den Ton und ließen die recht offensiv agierende HSG-Deckung alt aussehen. Die Lücken am Kreis nutzte Christian Warschke allein in den ersten zehn Minuten zu vier Toren. 4:2, 5:3 und 9:6 lagen Sottrum zunächst in Führung ehe die Stedinger - dabei auch doppelter Unterzahl - auf 8:9 verkürzten.

 

 

 Eine Auszeit nach dem 9:11 zahlte sich aus, die HSG Stedingen glich zunächst durch zwei Treffer von Malte Ottomann zum 11:11 aus, Marc Krüger und Mathias Dodt (2) erhöhten danach gar auf 14:11. In der Folge nutzten die Stedinger aber einige gute Möglichkeiten nicht, und Sottrum verkürzte. Auch nach dem Wechsel ging es spannend weiter. Als die HSG erneut mit zwei Spielern weniger auf dem Feld stand, schnibbelte Igor Gensa hinten den Ball weg und erzielte per Gegenstoß die 18:16-Führung (33.). Schon eine Minute später traf die dritte Zweiminutenstrafe gegen Marcel Tytus die HSG Stedingen hart. Das Wechselspielerkontingent war damit erschöpft. Die Stedinger mussten improvisieren und lockerten ihre Deckung. "Das war aus der Not geboren, die Kraft fehlte meiner jungen Mannschaft aber am Ende", erklärte HSG- Coach Rolf Dierks. Vor allem der enormen Tordrang zeigende Mathias Dodt ließ seine Mitspieler immer wieder auf einen Erfolg hoffen. Die Gäste wurden immer nervöser, da Stedingen selbst fünf Minuten vor dem Abpfiff beim 29:28 immer noch vorn lag. In der Hektik der Schlussphase waren die Gäste einfach cleverer. "Die Einstellung war absolut in Ordnung. Die Mannschaft hat gekämpft. Die Art, wie wir gespielt haben, kostet allerdings viel Kraft und an der fehlte es am Ende", bilanzierte Rolf Dierks.

HSG Stedingen - TV Sottrum 31:32 (16:15)
HSG Stedingen: Hüwel, Kevin Krüger, Heinemann; Dodt (12/5), Gensa (3), Nolte (1), Ottomann (5), Marcel Tytus (4), Marc Krüger (6) Schiedsrichter: Schweers/Bujalla (SG Achim/Baden/TV Oyten) Zuschauer: 45 Siebenmeter: HSG Stedingen 5/5 - TV Sottrum 5/4 Zeitstrafen: HSG Stedingen 6 - TV Sottrum 5 (plm)


 

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